MissGefallen ist eine 2016 von Regisseurin und Stückautorin Ulrike Hoffmeier gegründete Theatergruppe, die momentan aus 9 Laienschauspielerinnen besteht.

 

Als Frauentheatergruppe stellen wir  in unseren selbsterarbeiteten Stücken die weibliche Perspektive in den Mittelpunkt, ganz gleich, ob es dabei um aktuelle oder historische Themen geht.

 

Unser neues Stück widmet sich dem Thema Gemeinschaft, das für uns durch die Corona-Zeit neu an Bedeutung gewonnen hat. Die Premiere ist am 9. 12. 2022, 20:00 Uhr in Hoftheater Lübeck, Schwartauer Allee.

 

 


"Lübecker Ladys" und "MissGefallen":


 

 

 

aus unserem Stück "Lübecker Ladys - Frauen aus der Lübecker Geschichte"

 

 

"Niemals hätte ich ahnen können, was auf mich zukommen sollte, als 1662 die 'Hof van Zeeland' am Kap der Guten Hoffnung anlegte, und ich in Männerkleidern den afrikanischen Kontinent betrat. Ich war damals 21 Jahre alt."

 

 

"Ein Brief von unseren Schwestern aus Trier; Man hat sie der Hexerei angeklagt."

 

 

"Sie sehen aus, als hätten Sie ein Gespenst gesehen. Oder sollte ich besser sagen, die Geister der Vergangenheit?"

 

 

 

Foto: Acki Spiecker
Foto: Acki Spiecker


 

 

Vielen lieben Dank an unser Publikum für das tolle Feedback zu unserem Stück "MissGefallen"! Wir haben die Aufführungen auch sehr genossen.

 

Neue Vorstellungstermine?

2020 mussten wir die Wiederaufführung unseres ersten Stückes "MissGefallen" leider aufgrund der Corona-Pandemie absagen. Ob und wann wir dieses Stück nun noch einmal spielen werden, ist im Moment noch unklar.

Wir steuern zunächst einmal die Premiere eines neuen Stückes im November 2022 an.

 

 

 Guck nicht so dämlich. Das macht dich unattraktiv!“

 

 

MissGefallen

 

 

8 Frauen - 1 Theaterexperiment

 

 

 

Die Frau im Abendkleid: „Dieser Abend ist für euch, liebe Frauen. Von Frau zu Frau sozusagen. Die Männer dürfen natürlich gerne bleiben und zusehen.“

 

 

Text und Regie: Ulrike Hoffmeier

 

Über das Stück:

 

 

Zehn Monate lang haben acht Lübeckerinnen geprobt, improvisiert und diskutiert. Daraus ist ein Stück

 

entstanden über die Erfahrungswelt moderner Frauen, über die Schranken der Gleichberechtigung, die

 

Frauen nicht zuletzt auch in den eigenen Köpfen mit sich herumtragen. Bissig humorvoll erzählen wir

 

kleine Geschichten von Schönheitswahn, Sehnsüchten, Selbstbewusstsein, Alter, Körperlichkeit,

 

Durchsetzungsfähigkeit und inneren Frieden.

 

 

 

 

Die Frau im Abendkleid: „Sie werden seltsame Dinge sehen, sonderbare, abstruse, vielleicht sogar aufwühlende Sachen. Das haben wir uns so für Sie ausgedacht. Eine Spielerei. Doch vielleicht kommt Ihnen die ein oder andere Sache ein bisschen wahr vor. Das kann passieren und ist vollkommen beabsichtigt.“

 

Dann wollen wir mal anfangen. Alles da: der Buddha, die Blumen, das Kissen, meine Bücher. Wunderbar! Los geht's.

 

Man muss nur wollen. Wenn man wirklich will, dann klappt das auch. Also los, konzentrier dich. Ich bin frei. Ich fühle mich locker und entspannt. Ich konzentriere mich auf die Herzgegend. Ein warmes Gefühl durchströmt mich. Liebe und Güte. Liebe und Güte. Liebe und Güte.

 

Also mal ganz ehrlich, ich fühl da nichts. Denke nur, dass ich jetzt genauso gut die Wäsche machen könnte. Dann hätt ich hinterher wenigstens was geschafft.“

 

 

 

 

Na also. Geht doch. Ein Lächeln! Und wie natürlich es aussieht!“